Angaben zum Konzert

Das Spiel mit Buchstaben

“la-sol-fa-re-mi” oder B.A.C.H?

Werke von Frescobaldi, Bruna, Froberger, Kellner, Bach, Albrechtsberger...

Biografie

Geboren in Tokio, erste musikalische Ausbildung in London, Brüssel und Den Haag. Orgelstudien bei Prof. Hubert Schoonbroodt am Königlichen Konservatorium Lüttich (B). Aufbaustudium Tonsatz und Tonsatzpädagogik unter der Leitung von Prof. Friedrich Jaecker an der Hochschule für Musik in Köln. Staatlich geprüfte Lehrerin für Tonsatz und Orgel. Meisterkurse bei André Isoir, Bernard Lagacé, Harald Vogel, Luigi Ferdinando Tagliavini und Xavier Darasse. Regelmäßige Einladung als Jurymitglied zu Orgelwettbewerben und Examen sowie zu Seminaren für Orgel und Tonsatz.

Konzerttätigkeit quer durch Europa sowie in den USA, Brasilien und Japan, als Solistin wie auch mit verschiedenen Musikern und Ensembles, wobei sie auf eine breite stilistische Vielfalt Wert legt. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert, mit Schwerpunkt alte Musik.

Nach zwanzigjähriger Karriere in Belgien und Luxemburg, wo sie unter anderem Professorin für praktische Harmonielehre am königlichen Konservatorium Lüttich (B) war und am „Conservatoire du Nord“ (L) Orgel und theoretische Fächer unterrichtete, wurde Pascale Van Coppenolle im August 2007 als Organistin an der Stadtkirche Biel (CH) eingesetzt. Gleichzeitig trat sie an der Hochschule der Künste in Bern eine Dozentur für Orgel und Kammermusik sowie für Theorie an.

Gründung der “Abendklänge” in der Stadtkirche Biel, mit vielfältigen Programmen unter Einbeziehung verschiedener Kunstsparten (bildende Kunst, Literatur, Tanz, Pantomime usw….) Daselbst Mitwirkung bei der Realisierung der neuen Metzler-Orgel, die, als Weltpremiere, unter Einbeziehung der Forschungsarbeit ihres Vorgängers Daniel Glaus, über ein 4. Manual mit dynamischen Wind verfügt.

Pascale Van Coppenolle hat für Radio, TV und Tonträger aufgenommen. In Luxemburg hat sie sich besonders für das historische Orgelerbe interessiert. Ihre diesbezüglichen Studien fanden ein Echo bis nach Japan (in der Zeitschrift Organ Kenkyu). Ihre CD-Einspielung aller 4 historischen Orgeln wurde in der internationalen Presse vielfach gewürdigt.

Programmdetails

Klosterkirche St. Urban

Mi. 15. September um 19:15

Pascale Van Coppenolle (Biel/Bern)

Programm

Das Spiel mit Buchstaben

“la-sol-fa-re-mi” oder B.A.C.H?

 

 

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809)

            Fuga „Do, re, mi, fa, sol, la“ op. 5

 

Francisco Correa de Arauxo (1584-1654)

            Tiento de medio registro de tiple de sexto tono nr. 63 (Hexachordum/Batalla)

 

Johann Jakob Froberger (1616-1667)

            Fantasia sopra Sollare   FbWV 204

 

François Couperin (1668-1733)

            Le Tic-Toc-Choc, ou les Maillotins (Pièce Croisée)

            extrait du Dix-Huitième Ordre des pièces pour clavecin

 

Girolamo Frescobaldi (1583-1643)

            Capriccio sopra „La, sol fa, re, mi“

 

Johann Peter Kellner (1705-1772)

            Fuge B-Dur über den Namen BACH

 

Erland Hildén (°1963)B-A-C-H Mass for organ

  1. Kyrie in B Help us, God, in our need/Kriste eleison - trust/reliance
  2. Gloria in A We praise and worship you, Lord
  3. Sanctus in C You are Holiness
  4. Agnus Dei in H You are Mystery