Nachtgetöse 12. Juni 2021

22:30 Nachtgetöse mit Lichtinstallation und Orgelimprovisation

Ein nächtlicher Klangspaziergang durch die prächtige Klosterkirche St. Urban mit der Orgelkunst von Rainer Walker und der Lichtkunst von Simon Bühler.

Freier Eintritt, Kollekte
Anmeldung freiwillig https://forms.gle/CHYg49EzTf4AH9Ba6

Kinderkonzert

Samstag 12. Juni, je 16 Uhr und 17 Uhr

Der Ritter Hubertus und der Drache Ottilius sind sich uneinig: Was ist schön zu spielen auf der Orgel und was nicht. Burgfräulein Hildegard versucht zu vermitteln.

Für Kinder ab 4 Jahren und grosse Menschen.

Mit Stefanie Ammann, Schauspielerin und Rainer Walker, Musiker

www.orgel-st-urban.ch

unterstützt durch Kulturdepartement Luzern, Stiftung Accordeos und Stiftung Strebi

Eintritt an der Abendkasse

Angaben zum Konzert

Das Spiel mit Buchstaben

“la-sol-fa-re-mi” oder B.A.C.H?

Werke von Frescobaldi, Bruna, Froberger, Kellner, Bach, Albrechtsberger...

Biografie

Geboren in Tokio, erste musikalische Ausbildung in London, Brüssel und Den Haag. Orgelstudien bei Prof. Hubert Schoonbroodt am Königlichen Konservatorium Lüttich (B). Aufbaustudium Tonsatz und Tonsatzpädagogik unter der Leitung von Prof. Friedrich Jaecker an der Hochschule für Musik in Köln. Staatlich geprüfte Lehrerin für Tonsatz und Orgel. Meisterkurse bei André Isoir, Bernard Lagacé, Harald Vogel, Luigi Ferdinando Tagliavini und Xavier Darasse. Regelmäßige Einladung als Jurymitglied zu Orgelwettbewerben und Examen sowie zu Seminaren für Orgel und Tonsatz.

Konzerttätigkeit quer durch Europa sowie in den USA, Brasilien und Japan, als Solistin wie auch mit verschiedenen Musikern und Ensembles, wobei sie auf eine breite stilistische Vielfalt Wert legt. Ihr Repertoire umfasst Werke vom Mittelalter bis zum 21. Jahrhundert, mit Schwerpunkt alte Musik.

Nach zwanzigjähriger Karriere in Belgien und Luxemburg, wo sie unter anderem Professorin für praktische Harmonielehre am königlichen Konservatorium Lüttich (B) war und am „Conservatoire du Nord“ (L) Orgel und theoretische Fächer unterrichtete, wurde Pascale Van Coppenolle im August 2007 als Organistin an der Stadtkirche Biel (CH) eingesetzt. Gleichzeitig trat sie an der Hochschule der Künste in Bern eine Dozentur für Orgel und Kammermusik sowie für Theorie an.

Gründung der “Abendklänge” in der Stadtkirche Biel, mit vielfältigen Programmen unter Einbeziehung verschiedener Kunstsparten (bildende Kunst, Literatur, Tanz, Pantomime usw….) Daselbst Mitwirkung bei der Realisierung der neuen Metzler-Orgel, die, als Weltpremiere, unter Einbeziehung der Forschungsarbeit ihres Vorgängers Daniel Glaus, über ein 4. Manual mit dynamischen Wind verfügt.

Pascale Van Coppenolle hat für Radio, TV und Tonträger aufgenommen. In Luxemburg hat sie sich besonders für das historische Orgelerbe interessiert. Ihre diesbezüglichen Studien fanden ein Echo bis nach Japan (in der Zeitschrift Organ Kenkyu). Ihre CD-Einspielung aller 4 historischen Orgeln wurde in der internationalen Presse vielfach gewürdigt.