Nachtgetöse 12. Juni 2021

22:30 Nachtgetöse mit Lichtinstallation und Orgelimprovisation

Ein nächtlicher Klangspaziergang durch die prächtige Klosterkirche St. Urban mit der Orgelkunst von Rainer Walker und der Lichtkunst von Simon Bühler.

Freier Eintritt, Kollekte
Anmeldung freiwillig https://forms.gle/CHYg49EzTf4AH9Ba6

Kinderkonzert

Samstag 12. Juni, je 16 Uhr und 17 Uhr

Der Ritter Hubertus und der Drache Ottilius sind sich uneinig: Was ist schön zu spielen auf der Orgel und was nicht. Burgfräulein Hildegard versucht zu vermitteln.

Für Kinder ab 4 Jahren und grosse Menschen.

Mit Stefanie Ammann, Schauspielerin und Rainer Walker, Musiker

www.orgel-st-urban.ch

unterstützt durch Kulturdepartement Luzern, Stiftung Accordeos und Stiftung Strebi

Eintritt an der Abendkasse

Konzertangaben

“im Spiegel der Erinnerung”

 

Johann Caspar Kerll:               Toccata VIII                                                                            

1627 – 1693

 

Johann Jacob Froberger:        Capriccio I in G FbWV 507                                                     

1616 – 1667

 

Jürgen Essl:                             Capriccio sopra la Serenità

*1961                         

 

Georg Muffat :                       Ciacona                                                                                   

1653 – 1704

 

Rudolf Meyer:                        Chaconne à trois chœurs (2016)

*1943                                        pour orgue mésotonique à trois claviers et pédale

 

Georg Muffat:                        Toccata Sesta                                                                        

1653 – 1704

            

Tobias Willi:                            Improvisation                                                                        

*1976

 

Georg Muffat:                        Toccata Septima                                                                    

1653 – 1704

Biografie

Tobias Willi (*1976) studierte von 1997 bis 2003 an der Hochschule für Musik Basel mit den Hauptfächern Orgel bei Guy Bovet (Lehr- und Solistendiplom mit Auszeichnung) und Klavier bei Heinz Börlin und Jürg Wyttenbach (Lehrdiplom mit Auszeichnung). Vom Herbst 2003 bis im Sommer 2005 setzte er sein Studium im Rahmen eines „Cycle de Perfectionnement“  am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Paris (CNSMDP) in der Orgelklasse von Olivier Latry und Michel Bouvard fort.

Seit Januar 2015 ist Tobias Willi Hauptorganist an der Johanneskirche in Zürich. Daneben konzertiert er regelmässig als Orgelsolist in der Schweiz und im Ausland (Lucerne Festival 2004, Toulouse-les-Orgues 2004, Festival „Présences“ 2005 in Paris, Feldkirch Festival 2009, im Radiokulturhaus Wien 2010, am Festival di Treviso 2012, in Notre-Dame de Paris, im Dom zu Fulda und im Freiburger Münster, in den Kathedralen von Bourges und Monaco, 2012 in Haifa und Jerusalem, 2015 in Bordeaux und Riga, 2016 in der Mariinsky Concert Hall St. Petersburg etc.).

Die Musik des 19. bis 21. Jahrhunderts bildet einen Schwerpunkt seines Wirkens; davon zeugen zahlreiche Uraufführungen (Jean-Pierre Leguay, Thomas Lacôte, Michel Roth, Valéry Aubertin, Raphaël Gogniat, Michael Schneider, Mattias Steinauer, Hans-Jürg Meier, Jürg Wyttenbach, Junghae Lee u.a.). In der Konzertsaison 2014/15 brachte Tobias Willi das Gesamtwerk für Orgel von Olivier Messiaen in 6 Konzerten zur Aufführung. Verschiedene Projekte in seinem künstlerischen Schaffen sind zudem der interdisziplinären Arbeit gewidmet und verbinden Orgelmusik mit Film, Poesie u.a.

Seit Februar 2010 unterrichtet Tobias Willi als Professor für künstlerisches Orgelspiel sowie für Improvisation an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK), wo er seit dem 1.8.2020 auch das Profil Kirchenmusik (Chorleitung-Orgel) leitet. Dazu gibt er Meisterkurse und unterrichtet jeden Sommer im Rahmen des Cours International d'Orgue de Romainmôtier (CIOR).